Hallöchen, ich bin Pippa aus „Versehentlich verliebt“.

  Meine Eltern haben sich den Namen Philippa für mich ausgedacht, weil er besonders weiblich klingt. Kaum war ich dann da, wurde ich von allen nur noch Pippa genannt. Bis Prinz William seine Kate heiratete und alle nur auf den Hintern ihrer Schwester Pippa starrten, war mein Name also wirklich nichts besonderes. Die meisten sagten: „Och Pippa, wie niedlich.“ Sexy verdanke ich Miss Middelton. Nur hege ich ernsthafte Zweifel daran, dass es mein Hinterteil mit ihrem aufnehmen kann. Inzwischen lebe ich im Süden Deutschlands, im schönen Freiburg und arbeite als Redakteurin für Reiseführer. Wenn meine Freunde also von einer ihrer zahlreichen Auslandsreisen wieder nach Hause kommen, erzählen sie mir von Orten und Städten, die ich schon auswendig kenne, obwohl ich noch nie dort war. Im Nebenberuf bin ich übrigens der Telefonjoker bei “Wer wird Millionär?”  für drei meiner Freunde – aber auch nur, falls sie es jemals auf den Stuhl bei Herrn Jauch schaffen. Falls nicht, gewinne ich jedes Quiz über fremde Kulturen, Länder und Städte im Amateurbereich bei Spieleabenden. Vielleicht werde ich deswegen in letzter Zeit eher seltener zu solchen Veranstalungen eingeladen. Meine Wohnung sieht aus wie ein Film-Museum, weil ich alles über meine Lieblingsfilme- und Serien sammele. Star Wars ist wie eine Religion für mich – und sagt jetzt bitte nicht, das wäre nicht ladylike. Wo steht denn geschrieben, dass ein Laserschwert nicht farblich abgestimmt zu meinen Manolo Blahniks trotzdem todschick aussehen kann? Eben. Ich finde es wäre auch für Carrie aus Sex and the city das richtige Accessoire gewesen. Ihr könnt mir auch bei Facebook durch mein chaotisches Leben folgen: Pippa Wunsch Das sagen die Freunde: schrullig,  schüchtern, betrunken nach einem Glas Sekt, treu. Das sagen die Eltern: Vergiss den Schal nicht, Kleines. Das sagt sie: Pippa, wie die Middelton, nur ohne Knackarsch.