New York, New York

New York, New York … Dank des Schreibens bin ich heute hier und morgen da, tauche in fremde Leben ein, die ich zu meinen eigenen mache, verliebe mich immer wieder neu, schlendere durch fremde Straßen und erlebe Dinge, die mir keiner nehmen kann. Auch wenn ich sie nie erlebt habe. Das macht den Zauber des Schreibens für mich aus. Jetzt gerade bin ich mit Sarah – der Hauptfigur meines neuen Romanprojekts – in New York unterwegs. Als Carrie Price, meinem Pseudonym. Einfach so, was verrückt genug ist. Heute morgen noch eine Überarbeitung in Paris – meinem im Juli erscheinenden Jugendbuches – erledigt und dann quasi per Expressflug ab nach New York. Wo übrigens gerade Sommer ist und ich Flip Flops tragen kann. Das stelle man sich mal eben vor! Jedes neue Projekt bringt neue Abenteuer und stelle mich vor neuen Herausforderungen. Mit jedem Buch wachse ich und lerne Dinge über mich, das Schreiben, die Leser und die Figuren, die ich erfinde und die zu meinen Freunden werden. Wenn ich die Augen schließe, kann ich die Geräuschkulisse eine geschäftigen Straße in New York hören, spüre die Sonne auf meiner Haut und schmecke die klebrige Pizza, die so heiß ist, dass ich mir fast die Zunge verbrenne. Jeder Leser kennt dieses Gefühl, wenn man in ein Buch eintaucht und sich im Idealfall in einer fiktiven Welt wie zu Hause fühlt. So ungefähr, nur zehn Mal stärker, empfinde ich es beim Schreiben. Während ich diese Worte tippe, könnte ich fast glauben wirklich in New York zu sein und ein eine Postkarte aus dem Big Apple zu schicken. Auf jeden Fall freue ich mich auf Januar 2017, wenn ihr Sarah und ihr überaus chaotisches Leben in New York kennenlernen dürft. Bis dahin halte ich euch mit Postkarten wie diesen auf dem Laufenden. =) Adriana aka Carrie