Day 19

Ein bisschen was geschrieben habe ich heute. Vor allem aber habe ich gelesen. In meinem alten, neuen Manuskript. Weil ich mich immer frage, werde ich mit den zunehmenden Texten besser oder schlechter? Überrasche ich noch? Langweile ich schon? Wann ist ein Genre-Wechsel Pflicht, weil man dazu neigt sich selbst und den Leser zu langweilen? Kann man ein Autorenleben lang in nur einem Genre schreiben? Wie oft kann man sich selbst neu erfinden? Ja, es hat nur genau 19 Tage gedauert und die ersten heftigen Zweifel sind mit Übergepäck in meinen Kopf gezogen. Vielen mögen meine Liebesgeschichten. Aber wer will mit mir erwachsen werden? Sicher, man gewinnt neue Leser dazu und verliert unterwegs immer welche. Das ist schon immer so gewesen und wird immer so bleiben. Am Ende ist es doch immer so: Du musst glücklich sein. Mit dem was du machst, wie du es machst und warum du es machst. Ich hoffe viele Leser kommen mit, kann aber nicht nur auf die Stimmen von draußen hören. Meine Stimme sagte mir, es ist vollkommen okay diese Geschichte zu schreiben, weil mein Herz es so will. Gefühl: vielleicht bleiben eine handvoll Leser? Status: Wo ist die TARDIS?