Day 12

Ein Tag voller Termine. Randvoll gestopft mit Telefonaten, Meetings und Plänen. Aber eben auch ein Tag, der ziemlich genial ist. Wenn die Zukunft ein bisschen geplant werden kann und man dann ein Stündchen zum Schreiben frei räumt, dann ist alles verdammt cool. Zwei Kapitel geschrieben und mich ein bisschen verliebt. Ja, ich gebe es zu, ich mag die zwei Damen. Sie sind witzig, traurig, chaotisch und vor allem sind sie so verschieden. Ich sag euch, das wird noch eine Reise. Es dauert bei mir, bis ich die Erzählstimmen finde. Bis ich weiß, wer wie klingt, wer was sagen würde. Immerhin sollen die Dialoge nicht austauschbar sein. Das wird noch einige Überarbeitung in Anspruch nehmen, aber es macht Spaß. Als würde sich langsam ein Polaroid entwickeln, so fühlt sich das Schreiben dieses Romans an. Ein Tag voller Hochgefühle. Das mag ich. Und es ist wichtig, weil die Dürreperioden kommen werden. Oh, ganz sicher sogar. Und dann denke ich an Tag 12 zurück und denke: Es lief aber auch schon mal besser. You gotta keep moving. Heute gehe ich mit einem Lächeln ins Bett, weil sich die Buchfiguren in mein Herz geschlichen haben. Gefühl: Allons-Y! Beziehungsstatus: Ich schreibe einen Roman.