Das Jahr 2014 …

… war vor allem eines: aufregend! Es ist Zeit mal einen kurzen Blick über die Schulter zu werfen, zu sehen was man so erlebt, gelernt, verloren und genossen hat. Keine Ahnung, ob es ein typischer und klassischer Jahresrückblick wird (oder wie die sonst so zu sein haben), aber wann war bei mir schon mal irgendwas „klassisch“? Richtig. Jahresrückblick: 2014 habe ich so viel unglaubliche Menschen kennenlernen dürfen. Wo soll man da nur anfangen? Es ist unmöglich alle namentlich zu nennen, aber sei es auf dem Lesertreffen am Feuersee mit Thomas Pegram und den Lesern, die sich auf die Reise in den Stuttgarter Westen gemacht haben, um einen Nachmittag mit uns zu verbringen oder das Wortkonzert im „I love Sushi“, natürlich wieder mit Thomas Pegram, die vielen Leser auf der LoveLetter Convention in Berlin, die strahlenden Gesichter auf der Buchmesse in Frankfurt oder die neuen Bekannten am Blubberstammtisch in Stuttgart … ihr seid einfach der Wahnsinn! Es hat sich ja vielleicht schon rumgesprochen, dass ich mich über Nachrichten, Tweets, PNs, E-Mails, Postkarten und Briefe immer sehr freue, aber wenn man dann den Menschen hinter dem Leser trifft und die Nachrichten ein Gesicht und eine Stimme bekommen, dann ist das noch mal eine Nummer schöner. Es ist wirklich schön zu sehen, dass ihr alle echt seid! ;) Lieblingsgefühle: Natürlich war 2014 vollgestopft mit verrückten Dingen, die passiert sind und es fällt mir unendlich schwer die passenden Highlights zu finden, aber die Buchbabys verdienen eine Erwähnung. Angefangen hat alles mit Lieblingsgefühle, das letzte Kapitel von Tristan & Layla. Ich war so schrecklich nervös und aufgeregt, wie ihr mit der Geschichte umgehen würdet und – Gott sei Dank – war der Großteil begeistert! Tristan & Layla haben nicht nur in meinem Herzen einen besonderen Platz, sondern auch in vielen Leserherzen und das macht mich auch jetzt, während ich das hier tippe, unglaublich glücklich. Ein Tag und zwei Leben: Und wie könnte ich Damian & Lea vergessen? Meine Lieblingsfreunde aus „Ein Tag und zwei Leben“, der E-Book-Serie, die als witziges Experiment gestartet ist und jetzt irgendwie eine Art heimliche Liebe von mir geworden ist. Ich höre euch schon fragen, was aus George wird? Ob es weitergeht? Wann der Sammelband kommt? Alles in der Planung, aber manchmal – auch das musste ich 2014 lernen – schlägt das Leben einen Haken, mit dem wir nicht gerechnet haben. Vergessen habe ich weder Damian & Lea noch eure Fragen. Sie kommen wieder. Irgendwie. Make it count: Weiter ging es mit meinem Pseudonym Carrie Price (zusammen mit der bezaubernden Ally Taylor aka Anne Freytag!) und einem Abstecher nach Oceanside, wo die Make it count Romane spiele. Zuerst Gefühlsbeben und später folgte dann auch der Sommersturm. Zwei Mal Oceanside, zwei Mal große Gefühle und ein Kurzurlaub an der amerikanischen Ostküste. Wer hätte da geahnt, dass Jared, Lynn, Patrick & Jen (zusammen mit Katie, Dillen, Jake, Kyle und Julie) noch mal einen großen Auftritt 2015 bei Droemer Knaur bekommen würden? Versehentlich verliebt: Und dann, ja dann, kamen Pippa & Lukas. Im neuen Kleid, mit neuen Szenen und dem Feenstaub meiner Lektorin sind die Zwei noch mal mit dem Piper Logo ausgezogen um die Buchläden zu besuchen. Viele wissen ja, wie viel mir Pippa bedeutet. Sie schlägt sich so wacker da draußen zwischen den großen Namen. Danke dafür, dass ihr sie auch 2014 wieder lest, ihr und ihrem chaotischen Gedankensprüngen folgt und sie nicht am Flughafen alleine lasst! Alleine dafür müsste ich euch alle mal fest umarmen!   Meine Buchhighlights: Natürlich gab es sehr viele Buch-Highlights dieses Jahr, deswegen hier eine kleine Auswahl an Büchern, die mich dieses Jahr begeistert haben: – The faults in our stars von John Green – Mein Sommer nebenan von Huntley Fitzpatrick – Eine Liebe über dem Meer von Jessica Brockmole – Eigentlich Liebe von Anne Sonntag – The perks of being a wallflower von Stephen Chbosky (ich habe es zum 26276. Mal gelesen und wieder geliebt!) – Us von David Nicholls LoveLetter Convention: Ich hatte keine Ahnung, was mich erwarten würde und dann waren da so viele Menschen, die meine Bücher kannten, sie gelesen und gemocht haben. Ich habe so viele Selfies mit euch machen dürfen, wurde herzlich umarmt und angelächelt. Zugegeben, zwischen den bekannten Größen der Branche, kam ich mir doch sehr winzig vor, aber ihr habt trotzdem hingeschaut und das war ein großes Geschenk. Einige haben danach Lieblingsmomente gelesen und sind inzwischen mit von der Partie. Anne und ich freuen uns auch dieses Jahr wieder sehr auf Berlin und euch! Hoffentlich habt ihr auch Lust auf uns! WortKonzert mit Thomas Pegram: Meine erste Lesung. In Stuttgart. Der Laden so voll, dass zwei Jungs im Schaufenster des Veranstaltungsraum sitzen mussten. Meine Eltern im Raum zu wissen hat mich nur noch nervöser gemacht. Freunde, die seit Jahren auf einen Moment wie diesen gewartet haben, sind extra vorbei gekommen und so viele Leser, die ich in der Zeit habe kennenlernen dürfen waren da. Anne als beste Beccie die man sich wünschen kann. Und Thomas‘ Musik. Perfekt. Einfach perfekt. Ein WortKonzert, wie es im Buch steht. Die Wunderkerzen am Schluss, als Thomas Lieblingsmoment singt – für immer in meinem Gedächtnis verankert. Danke für den wohl größten Lieblingsmoment meines Jahres. Das werde ich ganz sicher niemals vergessen!   WM in Brasilien: Wer kann an den Sommer 2014 denken und dabei nicht wieder die Bilder WM in Brasilien vor Augen haben? Als wir 1990 in Italien Weltmeister wurden, hatte meine Mutter meinem Bruder und mir aus Stoffteilen die deutsche Fahne genäht, weil es keine Fanartikel gab. Das Finale und den letzten Weltmeister-Titel haben wir dennoch wie verrückt gefeiert. Diesmal war es nicht minder schön oder aufregend und der Autokorso durch die Stuttgarter Innenstadt mit heißerer Stimme, dem Nummer 7 Trikot von Schweinsteiger und wehendem Schal werde ich ebenso wenig vergessen, wie das 7-1 gegen Gastgeber Brasilien. Was für ein Sommermärchen und einmal mehr der Beweis: Gut Ding will Weile haben. Danke für so viele schöne Momente für einen Fußball-Fan wie mich. Frankfurter Buchmesse:  Anne und ich haben relativ spontan beschlossen: Wir fahren auch nach Frankfurt. Nur, will uns da jemand haben? Ohne auf eine Antwort zu warten, haben wir frech beschlossen: Wir sind am Piper-Stand. Wer kommen mag, ist willkommen. Und ihr seid tatsächlich gekommen! Es gab Polaroids, Taschen, Postkarten, Aufkleber und vor allem schöne Wiedersehen. Und dann trifft man Leute zum ersten Mal, die man nur über das Netz kennt und glaubt zu mögen, nach nur einem Wort weiß man es dann plötzlich. Mir ging es dieses Jahr so mit Lotta. ich hoffe 2015 geht es genau so weiter! Mit den Herzensbloggern, die fast alle in Frankfurt da waren. Wie schön. Mein Home Team: Jedes Jahr schaue ich zurück und frage mich, wie meine Familie und Freunde es schaffen mich Jahr für Jahr zu überraschen und zu begeistern. Wie sie es mit mir aushalten, mir Mut, Energie, Liebe und Lieblingsmomente schenken. Ohne mein Home Team wäre ich verloren, würde keine Seite schreiben oder klar denken können. Sie haben mir auch 2014 den Rücken frei gehalten, mich an den richtigen Stellen in den Arm genommen, zum lachen gebracht, getröstet, amüsiert, aufgefangen, abgelenkt und inspiriert. Sie sind die Säulen in meinem Leben, das 2014 so einige Mal erschüttert wurde und doch noch immer steht. Dank ihnen. Ich bin so dankbar solche Menschen an meiner Seite zu haben, dafür reicht kein Jahresrückblick. #TeamUnderdog: Und dann seid da ihr. Die Leser, das #TeamUnderdog, die mich schon seit zwei Jahren begleiten oder ganz frisch dazu gestoßen sind. Egal welches Buch euch hierher gebracht hat, ich möchte mich bedanken, weil ihr mein Jahr 2014 bunter, schöner und lauter gemacht habt. Ich staune immer wieder, wie viel Zeit und Mühe ihr euch macht um mir zu schreiben, eure Gedanken zu teilen oder Gefühle zum Buch zu erklären.  Es bedeutet mir mehr als ihr diesen Zeilen entnehmen könnt. Hoffentlich werden wir gemeinsam noch eine Menge Spaß haben. Ein persönliches Wort zum Schluss:  Bei all den großartigen Ereignissen dieses Jahr, ist es ausgerechnet der traurigste Moment, der mich besonders geprägt hat. Wenn man sich von einem geliebten Menschen verabschieden muss, ist das nie leicht und immer schmerzvoll. Aber als ich wieder nach Hause kam und all die zahlreichen Postkarten, E-Mails, PNs und Nachrichten von euch entdeckt habe, war ich ziemlich baff. Obwohl ich die meisten von euch noch nie von Angesicht zu Angesicht getroffen habe, war da unglaublich viel Anteilnahme, die mir gerade in dieser schweren Zeit, Mut gemacht hat. Dafür ein ganz besonderes Dankeschön. Von Herzen. Adriana