Das Leben als Autorin | in Progress

Nummer 13

16. Juli 2017

Es ist wohl kein besonders gut gehütetes Geheimnis, dass ich ein bekennender Whovian bin. Mit anderen Worten, ich würde sofort (und ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken) alles stehen und liegen lassen um mit dem Doctor in die Tardis zu steigen (das klingt jetzt viel doppeldeutiger, als es wirklich ist!) um das Universum zu bereisen.

Nun steht für uns Whovians ein großer Moment an: der neue Doctor wird vorgestellt. Es ist der 13. Doctor in der Reihe großartiger Vorgänger. Ich weiß natürlich, dass viele von euch nichts mit der Serie Doctor Who anfangen können. Und nein, es geht bei diesem Beitrag nicht um besagte Serie, sondern um meine Nummer 13, die durch einen grandiosen lebensdramaturgischen Zufall, zum gleichen Zeitpunkt wie der 13. Doctor stattfindet.

Gestern kam mein Verlagsvertrag für meinen 13. Roman an.

Jap, so habe ich auch reagiert. Und ich weiß, ich weiß, einige denken: ‚Wieso tanzt du noch immer hysterisch durch die Wohnung? Hast du dich nicht langsam mal daran gewöhnt?‘
Die Antwort ist: Nein.

Wie gerne würde ich mit dem Doctor doch noch mal ins Jahr 1992 reisen um meinem 12jährigen-Ich zu sagen, dass aus den Mädchen mit den frühen Take That-Fanfictions eines Tages tatsächlich eine waschechte Schriftstellerin wird. Während alle anderen ernsthafte Berufswünsche wie Bankkauffrau oder Informatiker hatten, galt der Beruf ‚Schriftstellerin‘ eben noch als Träumerei, die sich im Laufe der Pubertät bestimmt auflösen würde.

Nun. Äh.

Egal, wie sehr die anderen gelacht, gespottet und getuschelt haben. Ich bin noch immer hier, bereit für die 13. Runde und ich hoffe so sehr, dass möglichst viele von euch mit dabei sein werden. Ihr wisst ja, dieser Rummelplatz macht mit euch so viel mehr Spaß. Danke an alle, die seit ‚Versehentlich verliebt‘ dabei sind. Und auch an alle, die irgendwo unterwegs zugestiegen sind. Ihr wisst schon, dass ihr mein Schriftstellerherz hüpfen lasst, oder?

DANKE!

Noch kann ich nicht verraten, worum es in dem Roman gehen wird (was tatsächlich daran liegt, dass ich noch keinen blassen Schimmer habe – im November geht es ans Exposé), aber irgendwo da draußen schwirrt eine Idee rum, die darauf wartet von mir eingefangen zu werden. Mein Herz klopft alleine bei der Vorstellung aufgeregt und Schmetterlinge tummeln sich in meinem Bauch wie bei einer Flugshow.

Soviel also zum ‚daran gewöhnen‘. Ich war, bin und bleibe wohl für immer ein Fangirl. Auch von Verlagsverträgen.

Bis 2019 werdet ihr mich und meine Romane also nicht los.

Bis dahin also: ALLONS-Y!

 

Sharing is caring!